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Artist: Barb Donovan
Label: Normal Records
18 Tracks

„Barb Donovan is as fine a person as I ever met. She plays guitar, writes her own songs and sings them in a lustrous voice. My personal favorite is „Factory Town“: but it`s hard to choose; they are all genuine and from the heart. She is a friend of mine and a beautiful, strong soul.“ Townes Van Zandt

Einer der letzten Songs, die Townes Van Zandt vor seinem Tod aufnahm, war „I`ll Be Here In The Morning“ - ein Duett mit der in Austin/Texas lebenden Sängerin Barb Donovan, hierzulande erstmals veröffentlicht auf Townes Van Zandts Album „Documentary“.
„I`ll Be Here In The Morning“ befindet sich auch auf „18 Tracks“, Barb Donovans Europa-Debüt. Aber das ist nur die einzige Fremdkomposition. Ansonsten schreibt die in Detroit geborene Künstlerin ihr Material selbst. Dabei bewegt sie sich wie ihre berühmten Kolleginnen Nanci Griffith und Kate Wolf an der Genze zwischen Folk und Country. Rockakzente wie das Chuck Berry verwandte „Dressed To Kill“ sind die Aus- nahme. Barb Donovan braucht keine lauten Töne, um sich bemerkbar zu machen. Ihre trockene, sanfte Stimme, von US- Kritikern oft und gerne als „Midnight Voice“ charakterisiert, hebt sie heraus aus der Schar der neuen Folk-Ladies.
In ihren Songs erzählt Barb Donovan vom Leben am Ab- grund und von den Verirrungen der Liebe. Die Heldinnen ihrer melancholischen Lieder träumen von einem besseren Leben. So wie „Angelina“, die auf einer Farm aufgewachsen ist und nun unglücklich verheirat in einer schäbigen Stadt ihr Leben fristet. „She Is Only Waiting For The Day The Kids Are Grown And Leaving Home And She Can Sail Away“. Auch die Witwe mit Kind in „Factory Town“, fühlt sich wie eine Gefangene in ihrer urbanen Umgebung. „All Of Your Dreams Are Quite Clearly On Fire, But You Knew About This When You First Desired The Boys In This Factory Town“. Manchmal ist wie in „Restless Soul“ schlicht Heimweh der Grund der Lametos. Aber oft sitzt der Schmerz tiefer, ist das Gefühl des Verlorenseins überwältigend: „Have You Ever Seen A Woman Fall To Pieces?“, fragt Barb Donovan in „Can`t Move My Heart“. Doch auch in den dunkelsten Momenten gibt es ein Fünkchen Hoffnung: „Maybe All Our Pain“ - Is In The Past; And All Our Sadness - Gone At Last“ ( „Lucky This Time“).

Barb Donovan stammt aus Detroit. Inspiriert vom Motown Sound, Creedence Clearwater Revival und Bob Dylan verband sie schon früh die Intensität des Rock`n´Roll und Rhythm`n´Blues mit der Intimität des Folk. Ihr akustischer Rock-Sound vermied gängige Klischees und funktionierte sowohl in Folk-Clubs und Coffeehouses als auch in rauchgeschwängerten Bars. Nach Tourneen durch den mittleren Westen der US, einem dreimonatigen Europatrip und Achtungserfolgen in Los Angeles mit der Frauen Rockabilly-Band The Backbeat zog sie 1988 nach Austin/ Texas. Hier inmitten der vitalen Folk- und Country-Szene sorgte sie rasch für Furore. Sie gründete ein eigenes Trio, The Breakers (Gitarrist Larry Wilson und Flötistin Beth Galiger stehen Donovan auch bei „Angelina“ zur Seite), trat zusammen mit Karla Bonoff, Jesse Winchester, Jimmie Dale Gilmore und Townes Van Zandt auf und veröffentlichte zwei in Kritikerkreise hochgelobte Solo-Tapes/Alben („Love You Blind“ und „Thin Line“) „Angelina“ erschien 1996 in den USA auf Gregor Records. Die jetzt von NORMAL veröffentlichte Version enthält drei zusätzliche Tracks.

„Looking through the hundred of words that I`ve written about Barb, the key ones seem to me to be ‚warmth‘ and ‚graceful power‘, and they apply equally to her writing and to her performance Donovan`s genuine honesty shines through every phrase and phrasing, knowing her own strength, she delivers her songs with genuine muscular confidence. She sings about an imperfect world, imperfect men and imperfect women, and she does it with, I really can´t improve on warmth and graceful power. The proof is in your hands.“ (John Conquest, Music City Texas/Freelance London)

     

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