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Artist: Chris Cacavas
Release: Pale blond hell
Label: Normal Records
Releases:
1st Album
Anonymous
Bumbling home from the stars
Good times
New improved pain
Pale blond hell
No.: N 170
Format: LP*/CD
Date: 1994


Tracklist:

01 pale blond hell
02 rejection as usual
03 loser
04 let you down
05 smolder
06 streched like twine
07 international heartache
08 song for the fan
09 she
10 turn your back
11 six string soapbox
12 long strange road
13 she (reprise)


*=deleted.

"Pale Blond Hell" ist das dritte Album von Chris Cacavas und Junkyard Love, mit dem der Gitarrist, Keyboarder, Sänger und Songschreiber beinahe nahtlos an die zeitlose Klasse der beiden Vorgänger "Good Times" und "Chris Cacavas & Junkyard Love" anknüpft. Chris Cacavas war Gründungsmitglied der amerikanischen Psycho-Folk-Rock Hoffnung Green On Red, mit denen er zwischen 1982 und 1987 fünf Alben einspielten. Ursprünglich kam die Band aus Tuscon/Arizona, zog jedoch 1980 nach Kalifornien um, ins Zentrum des US-Gitarren-Revivals. Dort machte sich Cacavas auch außérhalb von Green On Red rasch einen Namen als einfühlsamer Keyboarder. Wann immer irgendeine Band, irgendein Sänger aus dem Kreis der Neo-Psychedelisten ins Studio ging, war er mit von der Partie, etwa bei Steve Wynn, Danny & Dusty, Russ Tolman oder auch Giant Sand. Aber erst nach der Trennung von Green On Red verspührte der ewige Sideman Solo-Gelüste. Überraschenderweise nicht auf seinem angestammten Platz hinter Orgel oder Piano, sondern als Gitarrist und Sänger. 1989 gründete ermit Musikern aus dem Umfeld von The Rain Parade, Dream Syndicate und Opal seine eigene Band "The Junkyard Love" und überraschte Kritiker und Kollegen gleichermaßen mit einem brillianten Debut-Album, das den besten Green On Red-Platten in nichts nachstand. Mit dem Nachfolger "Good Times" unterstrich Cacavas, das es sich bei seinem Debut-Album nicht um einen einmaligen Geniestreich gehandelt hatte. Zu Recht zählten die Kritiker des Musikexpress diese "handgemachten Songperlen von umwerfend schlichter Ästhetik" zu den 50 besten Platten des Jahres 1992 : "Die Musik schwebt im Kosmos zwischen Neil Young, Replacements und altem Green On Red-Material - bessere Zutaten für einen gelungenen Gitarren-Cocktail gibt es nicht". Ein Lob, dem sich auch das Gros der übrigen Fach-Presse bedenkenlos anschloß. "Seit Neil Youngs "Zuma" hat es wirklich kaum jemanden gegeben, der sich so überzeugend auf Country-Rock-Terrain tummelte" (Fachblatt & Szene Hamburg). "Cacavas` Musik ist weder trendy noch old fashioned, sie ist einfach nur verdammt gut" (Hifi Vision). Einschätzungen, die problemlos auf "Pale Blond Hell" übertragen werden können. Die 13 Songs öffnen einen abwechslungsreichen musikalischen Bilderbogen, ein Wechselbad der Gefühle, geschickt ausbalanziert zwischen melancholischen Balladen voll nostalgischer, manchmal ironischer Erinnerungen an vergangene Liebesaffären und prallen Rock-Gemälden mit überkochenden Gitarren, die in elektrische Höhen entschweben, in denen man sonst nur Neil Youngs Crazy Horse antrifft ("Smolder", "Stretched Like Twine"). Erneut bekennt sich Cacavas zu den Grundfesten amerikanischer Musik, zu allen Tugenden des Neo-Gitarren-Rocks einschließlich Country- und Folk-Intentionen und einer nur klassisch zu nennenden Singer/Songwriter-Sprache. Eine Seite seiner Kunst, der er immer wieder gerne auch live nachgeht, wie zuletzt im November 93 als er nur mit akustischer Gitarre durch hiesige Clubs tingelte. Ab Mitte Februar ist Cacavas dann wieder mit Junkyard Love auf Tour (leider ohne Sonya Hunter und Victoria Williams, die auf "Pale Blond Hell" als Background-Sängerinnen zu hören sind), und das verspricht, wie es der Berliner Tip ausdrückte "große Songdisziplin zwischen furiosem Gitarren-Krach und Country-Bezügen jenseits von Kitsch und Machismo".
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