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Artist: Myrna Loy
Release: immerschoen
Label: Normal Records
Releases:
immerschoen
i press my lips in your inner temple
time says helay
No.: N 158
Format: LP/CD
Date: 1993


Tracklist:

01 faithhealer
02 night in hipstertown
03 baby pola
04 5000 wailers
05 no sex in somalia
06 berlin
07 little twelve inch girl
08 up my speed
09 joe tex
10 ripped off
11 abschied


Das letzte Album der Bonner Band "Time Says Helay" liegt nun schon zwei Jahre zurück. Zeit, die das Quintett, nicht untätig verstreichen ließ. 1992 stand ganz im Zeichen neuer Songs. Wer Myrna Loy kennt, weiß, daß sich hinter dem mysteriösen Namen, entliehen von einem Hollywoodstar der 30er und 40er Jahre, nicht eine weitere Gruppe verbirgt, die einen einmal erfolgreich installierten Sound immer und immer wiederholt. Myrna Loy entwickeln sich stetig weiter, immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Zu Recht werden sie von nicht wenigen Kritikern zu den innovativsten deutschen Bands gerechnet, deren eigenartige Verbindung von Rock, Pop, Dance, Industrial, Psychedelic und Ambient-Musik selbst im internationalen Vergleich ziemlich einzigartig dasteht, was sie im letzten Jahr mit Konzerten im Ausland, etwa im Pariser Bataclan unter Beweis stellten.
Das dritte Album "Immerschön" wurde, wie schon die Vorgänger in Connys Studio aufgenommen. Produziert hat wieder Bruno Gebhardt. Die 11 Titel zeigen teilweise eine deutliche musikalische Richtungsänderung, sind härter, kraftvoller und percussion-betonter als zuvor, ohne das dabei die für Myrna Loy typischen Charakteristika - das phantasievolle Spiel mit Sounds, Rhythmen, Melodien und Atmosphäre - auf der Strecke geblieben wären. Die Gruppe ist immer sofort identifizierbar, schon allein wegen der außergewöhnlichen Stimme des Sängers Victor D.. Neu im Kontext ist die Verwendung von deutschen Texten, die geschickt und ungewöhnlich mit englischen Satzbausteinen zu einer quasi neuen Sprache verwoben werden.
"Immerschön" spannt den Bogen vom machtvoll-hypnotischen Rock-Auftakt "Faith Healer" über das leichte, fast-jazzige "Nights in Hipstertown" bis zum Song-Experiment mit psychedelischem Flair ("5000 Wailers), vom erotischen Rock-Dancefloor ("No Sex In Somalia") bis zur zärtlichen Ballade ("Little 12-inch Girl"). Selbst vor Abstechern in Heavy-Rock-Bereiche ("Ripped Off") und körperbetonten Pop ("Berlin") machen Myrna Loy nicht Halt. Kurzum: Zwischen Rock, Pop, Psychedelic und Dance ist alles möglich.
Myrna Loy fanden 1988 zusammen. Mit dem 1989 erschienenen Debutalbum "I Press My Lips In Your Inner Temple" plazierte sich das Quintett direkt neben Jingo De Lunch und den Einstürzenden Neubauten als einzige deutsche Band unter den zwanzig Besten der SPEX/WOM Jahresverkaufscharts. Für das zweite Album "Time Says Helay" nahm sich die Gruppe fast zwei Jahre Zeit. Mit Erfolg: Die Presse sparte nicht mit Lob. Ob der "hypnotische Sound" (Musikexpress), "der voll unter die Haut geht" (Bravo) gepriesen oder "internationale Klasse", ein " Manifest für wundersamen Kitsch" (Wiener) und "schwarze Romantik in geziemender Verpackung" (Keyboards) bescheinigt wurde, in einem waren sich alle einig: "Myrna Loy sind "die deutsche Hoffnung in Sachen 4 AD Ästhetik" (Hamburger Morgenpost). und " auf dem besten Weg zur interessantesten deutschen Band" (Überblick/Bremer Blatt).
Weitere Stimmen: "Dank der rätselhaften Band kann man sich den Historien - Pop von Enigma und ähnlichen Nachäffern sparen" (Stern). " Kaum zu glauben, daß dieses Quintett aus deutschen Landen kommt" (Penthouse). "Selten entstand in Deutschland ein Album mit einem solchen Gefühl für Ästhetik" (Fachblatt). "Eine abwechslungsreiche Platte, mit der sich die Bonner Band für höhere Aufgaben empfiehlt" (Prinz). "Eine seltsame Kombo ist das, will mit niemandem verglichen, mit keinem anderen in einen Topf geworfen werden - und schafft das auch" (Tip Magazin). "Diese mutige Truppe erweckt die Hoffnung, daß Innovation im Bereich der populären Musik auch in den 90ern noch möglich ist" (Wom Magazin).
Aussagen, die ohne Abstriche auch für "Immerschön" in Anspruch genommen werden könnten.
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