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Artist: Penelope Houston
Release: the whole world
Label: Normal Records
Releases:
birdboys
karmal apple
once in a blue moon
the whole world
No.: N 153
Format: LP*/CD
Date: 2001


Tracklist:

01 glad i´m a girl
02 on borrowed time
03 sweetheart
04 sugarburn
05 out past vacaville
06 qualities of mercy
07 father´s day
08 maybe love
09 innocent kiss
10 honeysuckle
11 shadow
12 behind your eyes
13 white out


*=deleted.

"Sie macht den wunderschönsten Akustik-Pop, den ich je gehört habe, und der es verdient, weit über die Zirkel einiger weniger Eingeweihter hinaus gehört zu werden" (SPEX). Das Lob gilt Penelope Houston. Obwohl "The Whole World" erst ihr zweites Solo-Album ist, zählt sie doch schon seit geraumer Zeit zu den wichtigsten und einflußreichsten KünstlerInnen in San Franciscos Singer/Songwriter/Folk-& Akustik- Szene. Und nicht nur das - Penelope Houston genießt Kult-Status seit den späten 70er Jahren, als sie Sängerin der Avengers war, der ersten und wohl besten kalifornischen Punk-Band. "Houston clearly prefigures Chrissie Hynde as the archetypal indomitable rock`n´roll woman -- her strength and aggression are what elevates these tracks (Avengers) from energetic but typical punk to remarkable personal statements...the Avengers were a major national asset, they were one of the best" (The New Trouser Press Record Guide, 1989). Umso bemerkenswerter ist der Wandel, den Penelope Houston bis zu ihrem 1988er Debut "Birdboys" vollzog. Oder vielleicht doch ganz natürlich. Immerhin war sie Sängerin einer Band, die in den zwei Jahren ihres Bestehens quasi von null lernte ihre Instrumente zu beherrschen und richtige Songs zu schreiben, wobei sie sich zwangslaüfig die unterschiedlichsten Musiktraditionen aneigneten. So entdeckte das ehemalige Avengers-Mitglied Jim Wilsey den Rock`n´Roll eines Duane Eddy, was ihn zum geeigneten Gitarristen an der Seite Chris Isaaks machte. Penelope Houston entschied sich nach Abstechern in die Film - und Videobranche für die komplexe Welt akustischer Musik. Die 1986 veröffentlichte Single "Full Of Wonder" überraschte nicht nur wegen der hohen Qualität der Komposition sondern auch durch das vollakustische Arrangement aus Gitarren, Mandoline, Kontrabass, Akkordeon, Harfe, Melodica und Percussion. Damit nahm sie das End-80er Akustik-Revival quasi vorweg. Einer der ersten, der Penelopes künstlerisches Potenial entdeckte, war Phillip "Snakefinger" Lithmann, der bis zu seinem Herztod im östereichischen Linz lange Jahre zum engsten Kreis der Residents gehörte. Er sah in ihrer Musik eine neue Form von anspruchsvollem Pop, sozusagen die längst überfällige Verjüngungskur der amerikanischen Musikszene. Sein Vertrauen in Penelope manifestierte sich auf "Birdboys", ein Album, das überall in Amerika enthusiastische Kritiken erntete und auch in Europa und Japan einiges Aufsehen erregte.
Wenn "Birdboys" hierzulande nur als Geheimtip gehandelt wurde, so sollte "the Whole World" Penelope Houston einen rauschenden Durchbruch bescheren. "Das ist purer Pop nur ohne die üblichen kommerziellen Konservierungsstoffe", urteilte der Berliner Tagesspiegel nach ihrem Auftritt bei den 1992er Berliner Independence Days. Zu Recht! Ihre Songs "sind eine liebevolle Verbeugung vor den verschiedenen Folk-Varianten Amerikas"(Hamburger Rundschau). Unbemüht vermischt sie diverse Einflüsse (Pogues, Tom Waits, Violent Femmes, 3 Mustaphas 3) und Stile - Country, Chanson, Jazz, Blues, Flamenco - zu einem lockeren Folk-Swing, zu schöner, leichter Musik, die kunstvoll lockt und verführt. Begleitet wird sie dabei von einer traumhaft sicher agierenden Band mit Mel Pappas (Mandoline, Gitarre), Steve Strauss (Kontrabass), Elliot Nemzer (Gitarre) und Kevin Mummey (Percussion, Schlagzeug). Instrumente wie Bandoneon, Cello, Akkordion, Klarinette, Kornett und Penelopes Melodica -und Harfenspiel sorgen für zusätzlich schillernde Klangfarben.
Penelope Houstons zweites Album lebt von ihrer Fähigkeit, die unterschiedlichsten Stile zu vereinen und in melodiösen Songs und melancholischen Balladen mit mal zarter, mal glockenheller, mal kräftiger Stimme kleine Geschichten über komplizierte Gefühle und bewegende Beziehungsdramen zu erzählen. Daß sie dabei komplexe Arrangements gefälliger Glätte vorzieht, zeugt von Individualismus und Selbstbewußtsein. Kein Wunder bei einer Künstlerin, die ihr Album mit den Zeilen beginnt: "If it`s a man world, than I´m glad I`m a girl."
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